Über Autocross

Wissenswertes über Auto-Cross!
Auto-Cross, was ist das eigentlich?
Um hier gleich einem vorschnellen Urteil entgegen zu kommen:
Nein, wir fahren keinen Stockcar wie bei Stefan Raab. Bei uns ist es mehr wie Formel 1, eben nur auf dem Acker!
Auto-Cross ist ein Autorennen im Sprintstil sowohl für offene, sogenannte Spezial – Crossfahrzeuge oder auch Eigenbau genannt, als auch für geschlossene Tourenwagen auf einer relativ kleinen und für das Publikum meist gut überschaubaren Rennstrecke.
Die  Rennstrecken müssen laut der FIA (Abkürzung für den Dachverband des internationalen Automobils, Fédération Internationale de l’Automobile) eine Gesamtlänge zwischen 600 und 2000 Metern haben und ausschließlich über losen Streckenbelag, wie Erde, Sand, Schotter usw. verfügen.
In der Regel werden 7 bis 12 Wertungsläufe in einer Saison ausgetragen. Für die offizielle Deutsche Meisterschaft dieser Rennsportart ist in Deutschland der DMSB (Deutscher Motorsport Bund) verantwortlich. Zumeist regionale, lizensfreie und DMSB unabhängige Vereine, so wie der ACCO, verbreiten in ganz Deutschland diesen Motorsport.
Aber HALT das soll nun nicht bedeuten, dass bei uns nun jeder rumbasteln kann wie er möchte. Wie in jeder Sportart gibt es auch hier ein Reglement, welches nicht nur wie oben bereits beschrieben die Länge der Rennstrecke vorgibt, sondern auch Umweltauflagen und Sicherheitsmaßnahmen für den Fahrer und das Fahrzeug anordnet, an die sich jeder Teilnehmer zu halten hat. Diese können wiederherum jeder Fahrzeugklasse angepasst werden.
Man unterteilt in vier Hauptklassen.

Serientourenwagen:

In dieser Klasse muss sich die Technik vom Fahrzeug im Serienzustand befinden. Was bedeutet dass an der Leistung (am Motor und Getriebe) nichts verändert werden darf, das Fahrzeug muss so bleiben wie es vom Werk ausgeliefert worden ist.
Diese werden laut Reglement in bestimmte Hubraumklassen eingeteilt.

Spezialtourenwagen:

Hierbei handelt es sich um Tourenwagen bei denen der Motor und das Getriebe im Originalzustand eingebaut werden muss, leistungssteigerndes Tunen allerdings erlaubt ist.
Auch diesen werden laut Reglement in bestimmte Hubraumklassen eingeteilt.

Supertourenwagen:

Bei Supertourenwagen handelt es sich um Tourenwagen ohne Hubraumbegrenzung, die mit einem Pkw-Motor oder Motorradmotor von einem beliebigen Hersteller verbaut werden dürfen, diese müssen sich aber in dem Originalmotorraum befinden.  Auch das Getriebe ist hier freigestellt.

Spezialcrossfahrzeuge:

Hier findet man die Eigenbauten, die speziell für den Auto-Cross gebaut wurden. Motor und Getriebe sind freigestellt. Außer bei den Junior-Buggys, dort werden Motorradmotoren verbaut, dessen Hersteller zwar freigestellt ist, aber nicht verändert werden darf. Sprich, er muss serienmäßig bleiben. Sie dürfen den Hubraum von 600 cm³ nicht überschreiten und maximal 130 PS aufweisen.

Auch hier findet wieder eine Einteilung in unterschiedlichen Hubraumklassen statt.

Laut NWDAV – Reglement „dürfen erlaubte Änderungen keine unerlaubten Änderungen nach sich ziehen“.